AGB

AGB für die Nutzung des Internetangebotes

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der Internetpräsenz von Kristiane Marx, think orange – Ideencoach und Versicherungsmakler

Stand: 23.09.2015

1. Kristiane Marx stellt im Internet unter www.blog.think-orange.me allgemeine Informationen zu Ideen, Tipps, Brainstorms und Versicherungsthemen kostenlos und unverbindlich zur Verfügung. Bei den bereitgestellten Informationen handelt es sich nicht um eine individuelle Beratung im Zusammenhang von Problemlösungen oder mit der Vermittlung von Versicherungsverträgen.
2. Kristiane Marx und die Gastautoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die Autoren, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich.
3. Kristiane Marx ist jederzeit berechtigt, einzelne oder alle Online-Dienstleistungen ohne weitere Vorankündigung einzustellen und zeitweise oder dauerhaft vom Netz zu nehmen.
4. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind abschließend für die Regelung der rechtlichen Beziehungen zwischen Kristiane Marx und dem Interessenten.
5. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder ein Teil einer solchen Bestimmung unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Ganzen.
6. Die vertraglichen Beziehungen der Parteien richten sich nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

AGB für die Durchführung der Brainstorms

Stand: 23.09.2015

§ 1 Allgemeines

(1) Anderslautende Geschäftsbedingungen des Kunden sind nur wirksam, wenn sie von der schriftlich bestätigt wurden. Das Gleiche gilt für Änderungen und Ergänzungen dieser AGB. Mündliche Zusagen bedürfen der schriftlichen Bestätigung von Kristiane Marx.

§ 2 Terminvereinbarungen und Datenschutz

(1) Mit deiner Terminvereinbarung kommt ein verbindlicher Vertrag zwischen dir und mir zustande, es sei denn, ich lehne die Vereinbarung innerhalb von 5 Werktagen dir gegenüber schriftlich ab. Auf deine schriftliche Annahmeerklärung wird verzichtet.
(2) Bitte beachte, dass ich Termine nur nach Vereinbarung durchführe.
(3) Dein Daten werden für interne Zwecke elektronisch gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Die Auftragsabwicklung erfolgt mit Hilfe automatischer Datenverarbeitung. Du erteilst mit deiner Terminvereinbarung die ausdrückliche Zustimmung zur Verarbeitung, der im Rahmen vertraglicher Beziehungen bekannt gewordener und zur Auftragsabwicklung notwendiger Daten, durch Kristiane Marx. Gleichzeitig erteilst du die ausdrückliche Zustimmung, dass die die aus der Geschäftsbeziehung mit dir erhaltenen Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes für geschäftliche Zwecke von Kristiane Marx verwendet werden dürfen.

§ 3 Preise und Stornierung

(1) Die Preise meiner Leistungen erhälts du in einem individuellen Angebot. Es wird minutengenau abgerechnet. Alle Zahlungen sind in Euro zu leisten und zum auf der Rechnung genannten Termin zur Zahlung fällig. Alle Rechnungsbeträge überweist du unter Angabe der Rechnungsnummer, auf das angegebene Konto auf der Rechnung.
(2) Handelt es sich um einen Brainstorm, kannst du bis zwei Werktage vor Beginn des Termins zurücktreten, ohne dass dir Kosten entstehen. Eine spätere Absage ist nicht möglich und es fallen 60€ pauschale Ausfallgebühren an. Dies gilt nicht, wenn du bis spätestens drei Tage nach dem abgesagten Termin ein ärztliches Attest vorlegst, aus dem sich ergibt, dass du infolge Krankheit nicht in der Lage warst, den Termin wahrzunehmen und dies nicht mindestens 24 Stunden vor dem Termin erkennen konntest.
(3) Ich behalte mir vor, einen Termin abzusagen, wenn infolge Krankheit der Termin meinerseits nicht eingehalten werden kann.
(4) Bei der Überschreitung der Zahlungsfrist bin ich berechtigt, Verzugszinsen gem. den §§ 286, 288 BGB in Höhe von derzeit 5 bzw. 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz p.a. aus dem jeweils offen stehenden Betrag zu berechnen.

§ 4 Haftung

(1) Die Haftung richtet sich in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit von Kristiane Marx als Einzelunternehmerin. Im Übrigen hafte ich nur wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten bzw., soweit anwendbar, nach dem Produkthaftungsgesetz. Der Schadensersatzanspruch für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Diese Regelung gilt nicht, soweit Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird.
(2) Die Regelungen des vorstehenden Absatzes erstrecken sich auch auf Schadenersatz neben der Leistung und Schadenersatz statt der Leistung, gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen Mängeln, der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung. Sie gelten auch für den Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
(3) Die Haftung für Verzug und für Unmöglichkeit bemisst sich nach dem Gesetz.
(4) Die Brainstorms sind so gestaltet, dass ein aufmerksamer Teilnehmer Vorschläge mitnehmen kann. Für den Erfolg der gesammelten Ideen hafte ich nicht. Eine Haftung auf Schadenersatz ist ausgeschlossen.

§ 5 Gerichtsstand und anwendbares Recht

(1) Auf das Vertragsverhältnis findet deutsches Recht Anwendung. Sind die Voraussetzungen für den Abschluss einer Gerichtsstands Vereinbarung gegeben, vereinbaren die Parteien als ausschließlichen Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis.

§ 6 Schlussbestimmungen

(1) Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden oder dieser Vertragstext eine Lücke enthalten, so werden die Vertragsparteien die unwirksame oder unvollständige Bestimmung durch angemessene Regelungen ersetzen oder ergänzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der gewollten Regelungen weitestgehend entsprechen. Die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen bleibt davon unberührt.

AGB für die Informationen zur Risikovorsorge und der Versicherungsvermittlung

Stand: 23.09.2015

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber (Mandant) und Kristiane Marx (Makler).

§1 Umfang der Geschäftsbeziehungen

(1) Gegenstand der Geschäftsbeziehungen ist die Vermittlung der vom Mandanten gewünschten privatrechtlichen Versicherungsverträge durch den in seinem Auftrag tätig werdenden Makler. Der Auftrag des Mandanten erstreckt sich ausschließlich auf seine gegenüber dem Makler angegebenen Wünsche und Bedürfnisse, die durch eine gesonderte Datenaufnahme, auch in Form eines Deckungsauftrages, und / oder eine Beratungsdokumentation in Textform festgehalten wurden.
(2) Eine anderweitige oder weitergehende Tätigkeits- oder Beratungsverpflichtung, außer für die Vermittlung und / oder Verwaltung des gewünschten Versicherungsschutzes des Mandanten besteht nicht. Insbesondere ist eine Beratung oder Betreuung der gesetzlichen Sozialversicherungen nicht von der Maklertätigkeit umfasst.
(3) Wünscht der Mandant eine zukünftige Ausweitung der Tätigkeiten des Maklers auch auf bestehende Versicherungsverträge, ist dies schriftlich in einem gesonderten Vertrag (Maklervertrag) zu vereinbaren.

§2 Aufgaben des Maklers

Der Makler übernimmt folgende Leistungen für den Mandanten:
(1) Die Beratung des Mandanten nach § 60, 61 VVG bezüglich seiner offengelegten Wünsche und Bedürfnisse (Risiken). Beauftragt der Mandant den Makler mit der Besorgung konkret benannten Versicherungsschutzes ohne die zuvor angebotene Beratung des Maklers in Anspruch zu nehmen (zum Beispiel bei einem Online-Antrag) besteht auch für den Makler kein Anlass zu einer Beratung, es sei denn, aus den übermittelten Daten ergäben sich offensichtliche Irrtümer des Mandanten
(2) Die Vermittlung des gewünschten Versicherungsschutzes, sofern möglich
(3) Die Verwaltung der vermittelten Versicherungsverträge
(4) Die Erteilung von Auskünften zu den vermittelten Verträgen an den Mandanten
(5) Die Überprüfung und Anpassung der vermittelten Verträge nach erfolgter Mitteilung über die Änderung eines Risikos
(6) Die Überprüfung und Anpassung des Versicherungsschutzes nach entsprechender genauer Beauftragung
(7) Die Unterstützung des Mandanten im Schadensfall, sofern vermittelte Verträge betroffen sind
(8) Der Makler verpflichtet sich, die Versicherer nur entsprechend der Weisungen des Mandanten zu informieren, da Erklärungen, die er im Auftrage seines Mandanten an die Versicherer weiterleitet, dem Mandanten zugerechnet werden. Darüber hinausgehende Informationen werden an den/die Versicherer oder sonstige Dritte nicht weiter-gegeben, soweit dies gesetzlich zulässig ist

§3 Vollständigkeit der Berechnungsvorgaben und Ergebnisse der Berechnungen

(1) Für die Richtigkeit und Vollständigkeit sämtlicher als Grundlage für die Ermittlungen/Berechnungen dienender Angaben ist der Mandant verantwortlich. Darüber hinaus ist Kristiane Marx berechtigt, dem Interessenten den Schaden in Rechnung zu stellen, der durch vorsätzlich falsche Angaben entstanden ist. Verträge, die mit Versicherungsgesellschaften zustande kommen, beruhen immer auf den vom jeweiligen Interessenten Kristiane Marx gegenüber gemachten Angaben. Eine Haftung kann seitens Kristiane Marx nicht übernommen werden.
(2) Die Versicherungsvergleiche werden nach den Angaben des Mandanten ermittelt. Aufgrund bestimmter, individueller Konstellationen (Gefahrenverhältnisse, Vorschäden usw.) können die von den Versicherern ermittelten Beiträge von den online berechneten abweichen. Die Beitragsabweichungen können sowohl Rabatte als auch Zuschläge ausmachen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass nicht alle Versicherer und Tarife in den Angeboten enthalten sind. Dies bedeutet, dass es noch weitere Versicherungsangebote mit günstigeren oder teureren Beiträgen geben kann.

§4 Berücksichtigte Versicherungsunternehmen und Vergütung des Maklers

(1) Der Makler nimmt eine Vorauswahl von geeigneten Versicherern und Versicherungsprodukten vor, welche den mitgeteilten Mandantenwünschen und Bedürfnissen entsprechen könnten. Der Makler berücksichtigt lediglich solche Versicherer, die bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zugelassen sind und eine Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland unterhalten und Vertragsbedingungen in deutscher Sprache und nach deutschem Recht anbieten. Der Makler übernimmt keine Prüfung der Solvenz der Versicherer, soweit diese der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegen. Der Makler berücksichtigt ausschließlich Versicherer und Deckungskonzeptanbieter, die bereit sind, mit ihm zusammenzuarbeiten und ihm eine übliche Vergütung („Courtage“) für seine Tätigkeiten zahlen. Die Courtage ist Bestandteil der Versicherungsprämie. Direktversicherer und nicht frei auf dem Versicherungsmarkt zugängliche Deckungskonzepte werden vom Makler nicht berücksichtigt.
(2) Wünschen Mandant oder Makler abweichend von Satz 1 die Berücksichtigung von Versicherungstarifen, die keine Courtage für den Versicherungsmakler beinhalten, kann deren Berücksichtigung und Vermittlung erfolgen, sofern sich der Mandant vorab zur Zahlung der Courtage an den Makler verpflichtet. (3) Kommt nach mehr als 2 stündiger Vorbereitung und Beratung keine Vermittlung eines Versicherungsvertrages zu Stande, kann eine Aufwandsentschädigung von pauschal 100€ erhoben werden.

§5 Zustandekommen des Versicherungsschutzes

(1) Der Makler kann nicht gewährleisten, dass zeitnah ein Versicherer die vorläufige Deckung, oder die Übernahme eines Risikos erklärt. Der Mandant wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass er erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Versicherer und nur in dem beschriebenen Umfang über vorläufigen oder gewünschten Versicherungsschutz verfügt, sofern der Mandant seine versicherungsvertraglichen Pflichten erfüllt.

§6 Pflichten des Mandanten

(1) Benötigt der Mandant eine sofortige Deckung eines Risikos, hat er ein sofortiges Tätigwerden mit dem Makler schriftlich zu vereinbaren.
(2) Der Mandant ist zur Mitwirkung, insbesondere zur unverzüglichen und vollständigen Erteilung wahrheitsgemäßer Angaben verpflichtet, soweit es zur ordnungsgemäßen Erledigung der Beauftragung erforderlich ist. Dies gilt auch für Änderungen seiner Risiko- oder Rechtsverhältnisse oder der zugrunde liegenden Tatsachen nach Vertragsschluss, die für den jeweiligen Versicherungsschutz relevant sein könnten. Unterlässt der Mandant die unverzügliche Information, besteht eventuell kein oder kein vollständiger Anspruch aus dem Versicherungsvertrag. Insbesondere hat er dem Makler unaufgefordert alle für die Ausführung des Auftrages notwendigen Unterlagen voll-ständig zu übergeben.
(3) Bei der Bearbeitung der Vermittlungsanfrage kann nur der vom Mandanten geschilderte Sachverhalt zugrunde gelegt werden. Der dargelegte Sachverhalt ist als vollständig, wahrheitsgemäß und abschließend als Beratungsgrundlage anzunehmen.
(4) Der Makler ist nicht verpflichtet und nicht in der Lage, sich nach der Vermittlung des gewünschten Versicherungsschutzes fortlaufend über eventuelle Änderungen der Verhältnisse des Mandanten zu informieren. Entsprechendes gilt für die Unterrichtung über alle Vorgänge und Umstände, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sein können, auch wenn der Mandant selbst erst später eigene Kenntnis erhält.
(5) Der Mandant verpflichtet sich, Arbeitsergebnisse und -konzepte des Maklers nur mit seiner schriftlichen vorherigen Einwilligung an Dritte (z.B. Kreditinstitute, Konkurrenz-unternehmen) weiterzugeben. Für eigene Versicherungsanalysen und individuell erstellte Deckungskonzepte nimmt der Makler Urheberrechtschutz nach den Bestimmungen des Urhebergesetzes in Anspruch. Eine Haftungsverantwortung des Maklers für deren Inhalt gegenüber Dritten wird ausgeschlossen.
(6) Die aus den Versicherungsverträgen unmittelbar erwachsenden Verpflichtungen, wie die Prämienzahlungen, Anzeigepflichten und die Einhaltung vertraglicher Obliegenheiten, etc. sind vom Mandanten zu erfüllen.
(7) Der Mandant ist verpflichtet, dem Makler die vertragsbezogene Korrespondenz des Versicherers für eine gewünschte Interessenwahrnehmung zur Verfügung zu stellen oder den Schriftverkehr mit dem Versicherer ausschließlich über den Makler zu führen.

§7 Widerspruchsrechtsbelehrung bei Stellung eines Onlineantrages

Werden dem Versicherungsnehmer bei Antragstellung nicht die Versicherungsbedingungen übergeben oder ist die Verbraucherinformation nach §10a VAG (Versicherungsaufsichtsgesetzes) unterlassen worden, so gilt der Vertrag auf der Grundlage des Versicherungsscheins, der Versicherungsbedingungen und der weiteren für den Vertragsinhalt maßgeblichen Verbraucherinformation als abgeschlossen, wenn der Versicherungsnehmer nicht innerhalb von vierzehn Tagen nach Erhalt der Unterlagen schriftlich widerspricht. Erst wenn dem Versicherungsnehmer der Versicherungsschein und die o.a. Unterlagen vollständig vorliegen und er bei Aushändigung des Versicherungsscheins schriftlich, in drucktechnisch deutlicher Form über das Widerspruchsrecht, den Fristbeginn und die Dauer belehrt worden ist beginnt der Lauf der Frist. Es genügt zur Wahrung der Frist die rechtzeitige Absendung des Widerspruchs. Der Widerspruch muss direkt an die Versicherungsgesellschaft gerichtet sein. Für den Fall, dass dem Versicherungsnehmer die o.a. Unterlagen nicht überlassen werden, erlischt sein Recht zum Widerspruch ein Jahr nach Aushändigung des Versicherungsscheins. Auf dieses Widerspruchsrecht wird bei Übersendung des Versicherungsscheins noch mal gesondert hingewiesen. Für den Vertrag gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn.

§8 Schadensmeldungen und Schadensregulierungen

(1) eingetretene Schadensereignisse/Schäden sind unverzüglich an Kristiane Marx zur Weiterleitung oder direkt dem jeweiligen Produktpartner/Versicherer anzuzeigen (§§ 33 VVG).
(2) Kristiane Marx hilft auf Wunsch lediglich bei der Aufnahme der Schadensmeldung. Die Bearbeitung und Entscheidung wie, wann und ob ein Schaden reguliert wird, obliegt ausschließlich der jeweiligen Versicherungsgesellschaft i.v.m. den zugrunde gelegten Versicherungsbedingungen. Aussagen die Kristiane Marx zu Schadensansprüchen oder Schadensregulierungen trifft, sind lediglich Empfehlungen oder Hilfestellungen und dienen der Veranschaulichung und sind daher keinesfalls rechtsverbindlich. Eine Rechtsberatung kann seitens Kristiane Marx nicht geleistet werden.

§9 Haftungsbegrenzung / Ausschlüsse

(1) Die Haftung des Maklers für eine Verletzung seiner Pflichten – mit Ausnahme der gesetzlichen Beratungs- und Dokumentationspflicht nach den §§ 60, 61, 63 VVG -, insbesondere seiner Verwaltungs- und Betreuungspflichten, ist auf die zum Zeitpunkt der Pflichtverletzung gültige Mindestversicherungssumme je Schadensfall nach § 9 VersVermV begrenzt. Bis zu dieser Haftungssumme besteht eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.
(2) Schadensersatzansprüche des Mandanten aus diesem Vertrag verjähren spätestens nach einem Jahr. Die Verjährung beginnt zum Schluss des Jahres, in welchem der Mandant Kenntnis von dem Schaden und der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen.
(3) Die in § 6 Abs. 1 und 2 geregelten Beschränkungen gelten nicht, soweit die Haftung des Maklers oder die daraus resultierenden Schadensersatzansprüche des Mandanten auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Maklers, auf einer Verletzung des Lebens, des Körpers, oder der Gesundheit oder einer Verletzung der Pflichten aus §§ 60, 61 VVG beruhen.
(4) Für Fehlberatungen oder nicht geeignete Beratungsergebnisse wegen nicht voll-ständigen, unverzüglichen oder wahrheitsgemäßen Informationen ist die Haftung für Vermögensschäden ausgeschlossen, es sei denn, der Mandant weist dem Makler nach, dass er vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat.
(5) Für die Richtigkeit von EDV-Berechnungen, für Produktangaben oder Versicherungsbedingungen der Versicherer oder sonstiger für den Mandanten tätiger Dritter haftet der Makler nicht.
(6) Für Vermögensschäden, die dem Mandanten infolge leicht fahrlässiger Verletzung von Nebenpflichten entstehen, haftet der Makler nicht.

§10 Datenschutzerklärung, Maklervollmacht und Rechtsnachfolge

(1) Die Berechtigung des Maklers zur Erhebung, Speicherung und Verwendung der Kundendaten, sowie zur Vertretung des Mandanten ergeben sich jeweils aus einer separaten Erklärung.
(2) Der Mandant willigt bereits jetzt in eine eventuelle Vertragsübernahme durch einen anderen Makler, beispielsweise durch Verkauf oder Erweiterung des Maklerhauses, ein.
§11 Abtretungsverbot und Aufrechnungsverbot
(1) Sämtliche sich aus diesem Vertragsverhältnis ergebenden Rechte oder Ansprüche des Mandanten gegen den Makler sind nicht übertragbar, abtretbar oder belastbar.
(2) Die Aufrechnung des Mandanten gegen eine Forderung des Maklers ist unzulässig, soweit die Forderungen des Mandanten nicht unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

§12 Schlussbestimmungen

(1) Sollte eine Regelung dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, oder sich eine Regelungslücke herausstellen, berührt dies nicht die Wirksamkeit des Vertrages als Ganzem. Die unwirksame Bestimmung oder die Schließung der Lücke hat vielmehr ergänzend durch eine Regelung zu erfolgen, die dem beabsichtigtem Zwecke der Regelung am nächsten kommt.
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle sich aus diesem Vertrag ergebenden Rechte und Pflichten ist der Sitz der Maklerfirma, soweit beide Vertragsparteien Kaufleute oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts sind oder der Mandant seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort aus der Bundesrepublik Deutschland verlegt. Es findet deutsches Recht Anwendung.
(3) Änderungen und Ergänzungen der AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Schriftformerfordernisses.

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