Der 1000-Ideen-Typ – einfach geht anders

Am Wochenende habe ich mir einen Miniurlaub gegönnt und damit für ein paar Tage mein gewohntes Umfeld und meine Routinen hinter mir gelassen. Und sofort ist mir in dieser kurzen Zeit wieder bewusst geworden, wie wichtig meine Automatismen, meine Routinen und Strategien sind, um mein Ideenchaos im Kopf zu bändigen.

Am Wochenende durfte ich mal wieder im echten Leben sehen, wie wenig leicht es Menschen mit vielen Ideen haben. Eigentlich sollte man ja meinen, dass es ein Segen ist zum 1000 Ideen Typ zu gehören und immer ausreichend Ideen im Kopf zu haben. Inklusive der Gabe aus jeder Information, aus jedem Reiz eine neue Idee generieren zu können. Dem ist aber gar nicht immer so, viele Ideen können den Besitzer genauso quälen wie zu wenige und beide Extreme können unglaublich unglücklich machen.

Deshalb ist es für mich so wichtig, dass jeder Betroffene mit beiden Phänomenen gut umgehen kann. Ich bin ja eher der 1000 Ideen Typ. Aber beide Typen brauchen Strategien, um ihr Alltagsglück zu sichern. Weil ich, wie schon mal erwähnt 😉 , eher der 1000 Ideen Typ bin, gebe ich natürlich auch lieber zu diesem Thema schlaue Ratschläge.
Aber Spaß beiseite.

Aus eigener Erfahrung weiß ich wie schwierig und einschränkend es ist, wenn es einem nicht gut geht, weil man zu viele Ideen im Kopf schwirren hat und am Ende keine einzige so richtig funktioniert.

Ich weiß, dass Veränderungen im Lebensrhythmus, z.B. wenn Kinder das Leben bereichern, das Ende der Elternzeit ansteht oder der ersehnte Ruhestand, für den 1000 Ideen Typ richtig schwierig und herausfordernd werden können. Denn gerade in diesen Phasen tauchen oft neue Möglichkeiten und damit auch Ideen auf. Wenn der 1000 Ideen Typ sich in der Euphorie und Begeisterung verliert ist das nicht immer leicht für ihn und sein Umfeld. Nicht selten fühlen sich Partner oder Familie regelrecht überrollt und haben es schwer zu verstehen oder zu intervenieren. Oft belasten die Konsequenzen der vielen Ideen Beziehungen und Ehen. Wenn dann auch noch ein finanzielles Risiko mit ins Spiel kommt, ist Stress oft vorprogrammiert.
Und wer hört schon gern: “Nie bringst Du was zu Ende.” Oder “Deine Sprunghaftigkeit ruiniert uns noch.”

Für viele von uns sind diese Bemerkungen jahrelanger Alltag, was nicht automatisch bedeutet, dass man im Umgang damit Erahrung hat oder es einfach ist damit umzugehen.

Fakt ist, dass viele Ideen ein Geschenk sind, wenn man sie im Griff hat und weiß wie man mit ihnen umgeht. Das man Strategien besitzt, um sich und sein Umfeld zu schützen und seine Ideen kontrolliert, analysiert und die ein oder andere auch umsetzt.

Es hilft oft nichts sich die Ideen auszureden oder gar zu ignorieren. Manchmal verschlimmert das sogar die Situation des 1000-Ideen-Typen.

Was mir und vielen anderen schon geholfen hat, ist sich des Phänomens bewusst zu werden, das man da mit in die Wiege gelegt bekommen hat und sich um die Ideen zu kümmern. Sie ernst zu nehmen. Was nicht bedeutet, jeder sofort hinterher zu jagen und sie sofort umsetzen zu müssen.

Was ich meine ist, sich mit seinen Ideen zu beschäftigen, sie ALLE zu sammeln und zu analysieren. Einen Schritt nach dem anderen zu gehen.

Also fang an Deine Ideen willkommen zu heißen, sie aus dem Chaos im Kopf zu holen und zu sammeln.

Was Ideen und Beziehungen gemeinsam haben, erzähle ich Dir in der nächsten Woche.

think orange und Glück Auf!
Deine Kristiane

PS: Mit welchen Tricks arbeitest Du, um Deine Ideen in den Griff zu bekommen?

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