Happiness Projekt Woche 2 – Ernährungsgewohnheiten und Vitalität

Die erste Woche hat mir gleich ganz deutlich gezeigt, wie wichtig Vitalität ist. Die Durchschnittstemperaturen von größer 30Grad haben in der letzten Woche offenbart, wie wichtig es ist, für dieses Projekt fit und energiegeladen zu sein.
An die vorgenommenen großen Ausmistaktionen war nicht zu denken, ebenso wenig an Olgas umfangreichen Putzplan. Die Rituale flutschen noch nicht, aber ich bin guter Dinge. Also heißt es dran bleiben und auf Abkühlung hoffen 😉

In Woche 2 möchte ich meinen Fokus auf die Ernährung legen. Es gibt tausende Philosophien, von denen jede einzelne oft als die BESTE und Einzige angepriesen wird. Ernährung ist für mich genau so individuell wie alles andere. Damit hoffentlich für jeden etwas dabei ist, möchte ich Impulse und Informationen zu den unterschiedlichsten Ernährungstipps und – philosophien geben. Es gibt einen Gastartikel von Sylvia von den Gesundwegen und von iss dich wohl gibt es den aktuellen Newsletter zu diesem Thema.

Ich persönlich liebe ja das Essen an sich, leider habe ich es nicht so mit dem kochen 😉 . Es ist nicht wirklich so, das ich nicht gerne koche. Aber es ist auch nicht wirklich meine Leidenschaft und am liebsten würde ich jeden Tag bekocht werden. Mir fehlt beim Kochen die Kreativität und die Geduld. Bei den Rezepten liebe ich akkurate Mengenangaben und genaue Beschreibungen. Ich liebe Kochbücher, aber bin sicher kein einfacher Leser bzw. Anwender. Beginnt ein Rezept mit “ganz einfach und schnell” hat meine Erfahrung gezeigt, dass ich an anderes Maß für einfach und schnell habe.  Zumindest im Vergleich zu den Menschen, die Rezepte veröffentlichen oder deren Berufung das Thema Ernährung ist. Da ich ein neugieriger Mensch bin, gerne recherchiere und ausprobiere habe ich schon versucht die unterschiedlichsten Ernährungskonzepte umzusetzen.

Ayurveda, Hildegard von Bingen, TCM, Schlank im Schlaf, Trennkost und gut bürgerlich. Ich hatte schon meine vegetarische Phase, genauso wie die Phase “Rohköstler in Beziehung”. Vieles hat mir und meinem Körper nicht gut getan, manches war mir zu anstrengend oder zu radikal. Ich mag die Ernährung nach Traditionell chinesischer Medizin (TCM), mir geht es dabei gut und es schmeckt mir. Das kochen im Kreis liebe ich. Warum? Weil ganz klar beschrieben wird, was ich in welcher Reihenfolge dazu geben muss. So kreativ wie ich sonst bin, beim kochen ist es eine Katastrophe.

DER HAKEN: Leider ist das TCM Konzept bei uns nicht familien- und zeitkonform und mit einen nicht unerheblichen Stresspegel für mich verbunden. Als die Kinder noch kleiner waren, konnte ich alles auftischen, da konnte kein Gewürz exotisch genug sein. In der Grundschule war der Spaß dann vorbei und die klassisch deutsche Kinderküche hielt auch bei uns Einzug. Meine Familie hat zu oft gemault und ich habe oft nicht mehr die Geduld und Zeit nach Rezept zu kochen. Ja, ja ich weiß – Prioritäten und so 😉 Meine liegen nicht in der Küche 🙁
Die Mahlzeiten für mich allein sehen noch schlechter aus. Ich stehe um 5Uhr auf und um 10Uhr nehme ich meine erste Mahlzeit zu mir, was genau bleibt mein Geheimnis ;-). Das Mittagessen fällt meistens aus oder ich esse auswärts, wenn ich geschäftlich unterwegs bin. Ich bekenne mich hier zu Currywurst und co.  Am Abend wird familienfreundlich gekocht.

Für die Organisation und zur Orientierung hat unser Menüplan diese Struktur:

Montags: Rudis Resterampe
Dienstag: Kinderwunschtag
Mittwoch: leicht zum warmhalten (weil meine Tochter später isst)
Donnerstag: Vespertag
Freitag: Kinderwunschtag
Samstag: Rezeptetag
Sonntag: Fleischtag

Ich habe den starken Verdacht, dass ich meinen Energiepegel deutlich steigern könnte, wenn ich an der Ernährungsschraube drehen würde. Ich habe zwar kein Gesundheits- oder Gewichtsproblem aus der Ernährung resultierend, aber optimal ist meine Ernährung trotzdem nicht. Schon der Verlust meines schlechten Gewissens, nach dem Verzehr von Schokolade, Kuchen und Junkfood, würde ich mich schon glücklicher machen. So wie ich mein Glücksgefühl steigern könnte, wenn ich mir seltener die Currywurst gönne – denn Verknappung schafft Glück. Also werde ich mir anschauen, wie ich meine Mahlzeiten in Zukunft gesünder im Hinblick auf Vitalität gestalten kann.
Eine andere Baustelle ist das Trinken. Ich liebe Kaffee und hasse pures Wasser. Heiße Saftschorle geht, aber im Sommer trinke ich eher nichts wie Wasser. Minztee ist super, aber der ist nie kalt bzw. auf Genusstemepratur, wenn mir einfällt, dass ich etwas trinken sollte. Außerdem was ist Durst? Kennst Du das auch?

Wie geht es weiter?

Ich bleibe am Thema Ordnung, Organisation, Aufschieberitis dran und nehme die Ernährung dazu. In Woche 3 folgt die Steigerung der Vitalität durch Bewegung.
Hört sich ein bisschen an wie, ich packe in meinen Koffer … 😉

think orange und bis bald
Kristiane

PS: Ich bin gespannt auf Deine Tipps und ein paar Anregungen habe ich auch schon zusammen getragen

Ideen 2 – eine Auswahl an Links zum Thema Ernährung :

http://art-vego.de/  (Diese Seite ist ein Paradies für Menschen, die mehr Obst und Gemüse auf ihren Tellern haben möchte und dabei den Genuss und die Abwechslung beibehalten wollen. Zwar haben viele Menschen den Wunsch sich gesünder zu ernähren, jedoch fällt es ihnen schwer leckere und ansprechende Gerichte zu kochen.)

http://www.ernaehrungsberatung-wien.at/ (Katharina steht für: optimale Ernährung  – abgestimmt auf Ihren Typ nach TCM, Ihren Alltag und Ihre Lieblingsspeisen.)

http://tanja-brunner.de/ (Tanjas Intro: Wenn Sie etwas für Ihre Gesundheit tun möchten, unzufrieden mit Ihrem Gewicht sind und individuelle auf Ihre Situation abgestimmte Tipps und Unterstützung suchen, um sich endlich wieder wohl in Ihrer Haut zu fühlen.)

http://gesundwege.com/02-zum-blog/ (Als Fachberaterin für holistische Gesundheit und Kräuterkundige begleitet Sylvia Menschen auf ihrem Weg zu einer ganzheitlichen, natürlicheren Lebensweise)

http://www.issdichwohl.de/ (Martina sagt: Ich berate Sie individuell abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Gemeinsam finden wir Ihren Weg zu einer dauerhaften und freudvollen Wohlfühlernährung.)

http://www.sinnreichleben.de/ (Alexandra sagt: Mein Wunsch ist es, Ihnen zu Ihrem Wunschgewicht zu verhelfen. Daher ist mein Schwerpunkt diätfrei abnehmen.)

http://www.gruene-smoothies.info/blog/ (Grüne Smoothies & Säfte ist eine Informationsseite zum Thema Grüne Smoothies, Grüne Säfte sowie allen anderen grünen Getränken.)

http://www.genusspost.de/ (wöchentlich neue Rezepte mit Tipps für gesundes kochen und ausführlicher Beschreibung von  Isabel Ockert)

4 Kommentare

  1. Hallo liebe Kristiane,
    hier ist noch ein Blog zum thema Ernährung-Bewegung-Entspannung von hannah Frey,
    http://www.projekt-gesund-leben.de/
    super kompetent, tolle bilder, einfach richtig gut.
    Und dann bin ich neulich noch über das Buch von
    Thomas Frankenbach – Somatische Intelligenz – Hören, was der Körper braucht
    gestossen. am Besten liest du selber die Rezensionen auf Amazon, lesen sich wunderbar, insbesondere die von einer Monika
    http://www.amazon.de/gp/product/3867282498?*Version*=1&*entries*=0

    hier eine Auszug:
    Hervorragend! Endlich ein Buch, das dazu ermutigt auf seinen Körper und dessen Signale zu hören, statt zu ignorieren, wie es viele Diät-Fibeln in der Vergangenheit getan haben.

    „Was des einen Schmaus ist des anderen Graus“ könnte ein passender Untertitel dieses Buches sein. Ernährung ist laut Frankenbach individuell zu sehen.

    Lobenswert ist, dass dieses Buch anleitet, auf sich selbst zu hören und nicht einem bestimmten Konzept der Ernährungswissenschaft folgt. Es ist absolut lesenswert für viele Leser und bietet sogar im Übungsteil sehr gute praktische Anleitung, die einfach zu Hause durchzuführen sind.

    lieben Gruß
    Manuela

  2. Hallo Kristiane,

    ich wusste nicht, dass es mittlerweile so schlimm um Deine Ernährungsgewohnheiten steht 😉 wie wäre es, wenn du am 19.Oktober mit nach Bonn fährst, da halte ich ein Seminar zum Thema „Food-Life-Balance“.

    Schade auch, dass das mit unserem gemeinsamen Essen einmal die Woche nicht mehr klappt 🙁 .

    Liebe Grüße
    Martina

    • Hallo liebe Martina,
      das mit dem „schlimm“ ist so eine Sache. Auf jeden Fall ist meine Arbeit attraktiver als meine Küche, inklusive einsamer Mahlzeiten und so verändern sich ganz schnell Gewohnheiten. Ja, da hatte ich wenigstens einmal die was vernünftiges im Bauch, gell? 🙂
      viele orangene Grüße
      Kristiane

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Zur Webseitenverbesserung setze ich Cookies ein. Wenn Du diese Webseite weiterhin besuchst, erklärst Du Dich damit einverstanden. weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen