Ist es wirklich die Stunde, die alles verändert?

Kennst Du das träge Gefühl, wenn Du von der Frühjahrsmüdigkeit, direkt ins Sommerloch fällst, dass durch die Herbstdepression abgelöst und an den Winterschlaf übergeben wird?

Ich weiß nicht so recht ob ich mich an diesen Zustand noch erinnern kann. Doch um mich herum höre ich oft ein Gejammer und Gejaule 😉 über zu wenig Energie und Antriebslosigkeit. Die fehlende Motivation und Überlastung ist ein Dauerbrenner, Stress und Burnout schon fast selbstverständlich und schick.

Aber was dagegen tun, in unseren vollen Terminkalendern und platzenden To Do Listen? Und vor allem wann?

Auch ich habe mich mal gefragt, wo ich Zeit für mich hernehmen könnte, wie ich besser in den Tag komme und produktiver werden könnte.

Ich habe 2014 mein ganz eigenes Morgenritual eingeführt, vor dem Start mit Familie und unabhängig von dieser. Davor bin ich immer gemeinsam mit den Kids in den Tag gestartet. Aber irgendwie hat das dann nicht mehr gepasst.

Wenn wir etwas in unserem Leben ändern, dann meist durch erhöhten Leidensdruck, dem Wunsch nach Veränderung oder Inspiration durch andere Menschen.

Mich hat zum ersten Schritt Markus Cerenak inspiriert, dessen Artikel mich motiviert haben, ein eigenes Ritual am Morgen nur für mich einzuführen. Mein Wecker klingelt um 5Uhr und dann habe ich fast eine Stunde für mich, um in die Gänge zu kommen und mich auf den ganz normalen Alltagswahnsinn in einem fünfköpfigen Haushalt vorzubereiten.

Als klassische Eule habe ich mich jahrelang morgens aus dem Bett geschleppt und hatte oft das Gefühl, dass mir diese Bettschwere vom Morgen den ganzen Tag anhaftet und die morgendliche Trägheit sich nie richtig abschütteln lässt. Trotz meinem Morgenritual hatte ich Tage an denen lief es richtig gut und andere waren anders, eben träger. Greifen konnte ich dieses Phänomen nicht. War ja auch nicht schlimm, hat doch jeder diese Tage und jene. Gewurmt hat es mich trotzdem.

Über die nächste Inspiration bin ich bei Hal Elrod gestolpert, er sagt:

Eine Lösung

Im groben seiner Anleitung folgend habe ich mein Morgenritual optimiert und starte nach wie vor um 5 Uhr, aber ich ziehe mich z.B. sofort an. Der Schlafanzug begleitet mich nicht mehr bis die Kinder das Haus verlassen haben. Kleine Sache – große Wirkung.

Ich beschäftige mich schon mit dem Thema Dankbarkeit, bevor ich auch nur mein erstes Dankeschön des Tages an jemanden richten könnte. Wundert es Dich, dass mein erstes Dankeschön des Tages dadurch viel früher über meine Lippen kommt?

Ich stelle mir meinen perfekten Tag vor und nutze mein geliebtes Kopfkino. Ich lese ein paar Zeilen in meinem aktuellen Buch und an manchen Tagen schaffe ich es sogar noch etwas zu sporteln. Ich teste gerade die App „seven“.

Skeptisch war ich schon, bei den vollmundigen Versprechungen Elrod’s – Die Stunde, die alles verändert und co

Nach einer Testphase muss ich gestehen, sie hat noch nicht alles verändert, aber vieles 😉 Ich genieße meinen Start in den Tag und wenn die Bande aus dem Haus ist fällt mir der Übergang in meinen Job leichter. Besonders, wenn „Home Office“ im Kalender steht. Es hat mir geholfen, meine Schreibgewohnheiten wieder aufzunehmen und mich  für weitere Veränderungen im Alltag geöffnet. Darüber mehr im nächsten Artikel.

Der Unterschied

Durch langes Wochenende und Besuch bin ich natürlich sofort aus dem noch so frischen Rhythmus gekommen und zack weg war es. Weg war das Gefühl der Veränderung, der Motivation und Produktivität. Sofort durfte ich den Energieverlust spüren. Es hat eine Woche gedauert, bis ich den neuen Start wieder im Griff hatte. Nicht konsequent genug, habe ich am Abend den Morgen vorbereitet und prompt eine Woche verschenkt.

Wie mein Miracle Morning ganz genau aussieht, erfährst Du nächste Woche.

Bis dahin interessiert mich natürlich alles über Dein Morgenritual und Deine Erfahrungen.

think orange und Glück Auf!
Deine Kristiane

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