Lachen macht glücklich – auch auf Kommando

Lachen macht glücklich. PUNKT. Weil es im Alltag aber gar nicht so einfach ist, fröhlich zu bleiben mussten ein paar Ideen her. Ich wollte Ideen finden, um fröhlicher zu sein. Fröhlichkeit ist für mich ein großer Indikator für Glück. Jedoch habe ich in letzter Zeit immer mal wieder das Gefühl gehabt, zu wenig zu lachen. Egal ob im Business, mit den Kids oder meinem Mann. Im Alltag, der gefüllt ist mit Terminen, ToDo’s, Hausaufgaben, Umbau, endlosen Taxifahrten, Besorgungen und Zweisamkeit zwischen Tür und Angel, ist mir die Fröhlichkeit und Unbeschwertheit etwas abhanden gekommen.
Also habe ich diesen Monat auch der inneren Einstellung zum Lachen gewidmet.

Denn Lachen ergibt sich, war meine feste Überzeugung. Das ist etwas das kann man nicht erzwingen, es muss spontan kommen und angemessen sein. Na ja – ich kann gut spontan lachen und manchmal sogar unangemessen. Aber ich wollte das unspontane, das gezielte Lachen ausprobieren.

Außerdem ist Lachen ja auch noch gesund.

Ich habe dafür wissenschaftliche Belege gefunden und mir die neurobiologische Wirkung verinnerlicht. Klingt alles ganz logisch, doch für einen spontanen Lachflash auf Kommando reicht mir das Wissen darum allein nicht aus.

Auf YouTube gibt es ein eindrucksvolles Video von Vera F. Birkenbihl zum Lachen auf Kommando und ich glaube auch, dass es genau so funktioniert. Dennoch ist mir ein Auslösereiz zum Lachen eine große Hilfe.

Wenn es Dir ähnlich geht, dann habe ich dafür Ideen für Dich.

Idee 53: mit Kindern gemeinsam lachen

Erst einmal habe ich mir vorgenommen mit den Kids mehr zu lachen, mich auf ihre Späße einzulassen und das Vokabeln abfragen bis zum Ende des aktuellen Klassenwitzes zu verschieben, mir noch einen zweiten anzuhören und sogar noch einen eigenen oben drauf zu setzen. Ich habe mir eine Internetseite mit Schülerwitzen gesucht und einen Link mit Witzen gespeichert, wo auch ich auf Kommando lachen kann.
Vielleicht wäre auch Lachyoga, wie bei Susanne Klaus, eine Idee.

Oder ein YouTube Video mit einem Comedian. Das funktioniert genauso gut wie die SWR3 Comedy, online auf Knopfdruck.

Tipp:

Also, wenn ich mich unbeschwert und fröhlich fühlen möchte, dann sollte ich mich auch so verhalten.
Zum einen bedeutet das, dass ich mir die Zeit zum Lachen und zum Zuhören einräumen muss.
Ich habe festgestellt, dass ich eine Freundlichkeit nach innen und nach außen pflege. Nach außen bin ich bewusster und versuche gezielt mein Umfeld mit meiner Freundlichkeit anzustecken. Ich versuche aufmerksam zu sein, ein Spaß oder ein Kompliment zu machen, ich versuche die Menschen um mich herum zum Lachen zu bringen. Egal ob es der Briefträger, die Verkäuferin oder die Nachbarin sind.
Bei meiner Freundlichkeit nach innen wird es kompliziert. Ich sage mal so, ich funktioniere und an manchen Tagen bleibt nicht viel Zeit zwischen dem Kundengespräch, dem Einkauf, dem Besuch beim Kieferorthopäden, dem Punktspiel und der Hausarbeit.
Also lege ich den Fokus nach innen und versuche das Gleiche, was bei den “Fremdmenschen“ so wunderbar funktioniert auch bei meiner Familie.

Idee 54: Stecke erste Dich selbst mit Deiner Freude an, dann Deine Familie und dann den Rest der Welt

Und siehe da es funktioniert.
Was auch funktioniert sind Spiele – Gesellschaftsspiele möglichst unverfänglich. Sprich “Mensch ärgere Dich nicht“ fällt aus. Tabu oder Kakerlakensalat eignen sich hervorragend zum Totlachen.

Idee 55: Spiele mit wem auch immer

Tja was soll ich sagen, die Hausaufgaben sind trotzdem gemacht, die Besorgungen erledigt, die Haken an der ToDo. Es ist nicht die Zeit die fehlt, sondern der Fokus und das Selbstverständnis um das Wissen der positiven Auswirkungen von Humor und Freundlichkeit in alles Lebensbereichen.

Idee 56: Erinnere Dich ans Lachen

Ein Smiley auf der Hand kann Dich daran erinnern, wie wichtig Lachen für die Gesundheit und das Alltagsglück ist. Es funktioniert auch eine Erinnerung per Handy, ein Anstrich auf der ToDo Liste oder ein wiederkehrendes Ritual.

Das kleine Lachen

„Nichts kann unser Leben oder das Leben anderer Menschen schöner machen als ständige Freundlichkeit.“ Tolstoi

Zur Freundlichkeit gehören auch die Alltäglichkeiten wie, Bitte und Danke, Guten Tag, die kleinen Komplimente und das Interesse an der Meinung anderer. Freundlichkeit kann auch bedeuten, mal nicht in Opposition und in einen grundsätzlichen Widerspruch zu gehen, andere Meinungen zuzulassen (Ich meine nicht gut finden, nur hinnehmen!). Manchmal kann Freundlichkeit so einfach sein. Und Freundlichkeit macht auch glücklich.

think orange und Glück Auf!

Deine Kristiane

4 Kommentare

  1. Liebe Kristiane, wie Recht Du doch hast 🙂
    Ich liebe es, mit anderen Menschen „draußen“ zu plaudern, beim Einkaufen, mit dem Busfahrer, an der Haltestelle, mit der unschlüssigen Kundin in der Kabine neben mir … wo auch immer es gerade passt. Und auch wenn man es nicht glaubt, selbst mit der geschäftigen Kassiererin bei Aldi, lassen sich noch zwei nette Sätze wechseln. Oft kann man dabei Überraschung und Freude im Gesicht des Gegenübers lesen. Und wie oft kommt ein Lächeln zurück! Ein freundliches Wort bewirkt so viel!

    • Danke liebe Ursula 🙂
      Gerade heute erlebt. Mein Sohn hat seinen Fahrausweis verloren. Also sind wir zwei in den Kundendienst marschiert, Junior angespannt und ängstlich. Bevor er etwas sagen konnte, lacht ihn der Herr hinter dem Tresen an und „du hast doch bestimmt deinen Fahrausweis verloren oder?“ Lacht über das ganze Gesicht und erklärt meinem Junior, dass er bestimmt ein „VerlierGen“ geerbt hat. Wir sind beide gut gelaunt ins Auto gestiegen und ich habe mich nicht mal mehr über die 10€ geärgert. Ich habe mich einfach über den fröhlichen Herrn gefreut

  2. Danke für Deine Gedanken, liebe Kristiane. Wie schnell geht uns der Humor flöten im Alltagsgewusel … dabei geht lachend bekanntlich alles leichter …. nachdenkenswert finde ich Deinen Gedanken, mit der eigenen Fröhlichkeit bewusst zu beginnen. Die Redewendung „ich habe nichts zu lachen“ impliziert ja eher, dass ich von äußeren Bedingungen und Impulsen abhängig bin!

    Also: live, laugh , love!

    Herzlichst
    Christine

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